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Bodypainting gefallener Engel

Das Painting sollte mein erstes von ganz vielen sein und ein wundervoller Start zu tollen Fotoshootings. Manchmal muss man nach einem blöden Unglück auch mal so richtig Glück haben.

Die Vorbereitung:

Mein erstes richtig großes und eigenes Bodypainting stand an. Ich hatte mich ein paar Wochen vorher mit dem Model getroffen und wir hatten uns ein schönes Motiv ausgesucht, welches ich direkt als Skizze vorzeichnete. Es sollten zwei dunkle Flügel auf dem Rücken werden. Ich war unglaublich aufgeregt. Meine Kamera war aufgeladen, die Farben gekauft und ich hatte sogar ein mobiles Hintergrundsystem. Bei meinen Eltern, in meinem alten Zimmer entstand so ein kleines Fotostudio. 

Doch dann passierte das für mich Unwahrscheinlichste einen Tag bevor es losgehen sollte. Ich schaute, wie jeden Tag, ein bisschen auf Facebook umher und entdeckte einen neuen Beitrag von meinem Model. Sie präsentierte voller stolz ihr frisch gestochenes Tattoo.
Na super, das war es also... Ich war so unendlich enttäuscht und verletzt. 

Die Rettung:

Wie es manchmal so ist, schrieb mich genau in diesem Moment ein Model von Dhanju Moden, bei denen ich jobte, an und ich erzählte ihr die Geschichte. Da sie keine Zeit am nächsten Tag hatte, wollte sie jedoch mal ein paar Leute fragen. So lernte ich Ilka kennen. Sie schickte mir gleich eine ganze Bewerbung, was ich zu der Zeit ja noch gar nicht kannte und mich somit total überraschte. Dann kam noch eine zweite Mail und diese sollte mein Leben komplett verändern. Der liebe Jörg von Jofans-Fotografie hatte sich beschwert, dass immer nur Modelle gesucht werden und fragte ob ich nicht auch einen Fotografen haben wolle. So ging das erste Bodypainting von ganz vielen los und es begann eine wundervolle Freundschaft.

Das Painting:

Es verlief alles perfekt. Die liebe Ilka war pünktlich, perfekt vorbereitet und super geduldig. Und Jörg hat mir sogar ein paar Tipps gegeben was das Fotografieren angeht. Im Endeffekt hatte ich also das perfekte Team für diesen Tag gefunden und eindeutig mehr Glück als Verstand gehabt.

Ich bin den Beiden unendlich dankbar für ihre Spontanität und die aufmunternden Worte und Tipps. Besonders Jörg hat mich in der Anfangszeit sehr unterstützt und tut es heute noch, egal um was es geht.

Die fertige Bildserie:

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Kommentare: 1
  • #1

    Moni (Donnerstag, 25 Oktober 2018 18:59)

    Tja.... manchmal muss man das Leben einfach so nehmen�